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Hexenmusik im Maiengrün

Hin und wieder hört man im Hägglinger Maiengrün und am Anglikerberg eine seltsame Musik erklingen, und wer den geheimnisvollen Tönen nachging, verirrte sich und musste stundenlang im Wald umherwandern.

Es sollen Hexen gewesen sein, die neugierige Wanderer auf Irrpfade lockten und sie mit ihrer Musik betörten, dass sie auf falsche Pfade gerieten.

Besonders auf dem Anglikerberg, wo man von zwei alten Grabhügeln zu berichten weiss, seien die einheimischen Hexen gern geweilt und haben im Birch lustig musiziert, darum nannte das Volk diese seltsamen Töne auch Birchmusik.

 

Freiämter Sagen

Herausgegeben von der Historischen Gesellschaft Freiamt 1980

Umsetzung der Sage

Klänge und Töne beeinflussen den Menschen in jeglicher Weise. Manche bezaubern, manche erschrecken, wieder andere beruhigen oder beflügeln uns.

Bei meiner Umsetzung der Sage „Hexenmusik im Maiengrün“ sollen die Klänge die Neugier in uns wecken.

Man hört sie und will wissen, woher sie kommen.

Sie verführen uns vielleicht auch einen Umweg zu gehen um den seltsam fremden Geräuschen auf die Spur zu kommen.

Dem Ursprung auf die Schliche gekommen entdeckt man drei schlichte, ruhende Stelen.

Erstaunt lockt nun auch noch glitzerndes Metall den Weg zu verlassen.

Dem Geheimnis nah vorbei an den ersten beiden Stelen bis zur hintersten beruhigt nun die Klangstele die Neugier.

Die Skulptur

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Die Skulptur setzt sich aus drei Steinstelen durchtrennt von Metall zusammen.

Die dritte und hinterste beinhaltet eine Glocke welche durch einen Windfang über eine Mechanik betätigt wird.

Die Stelen werden vom Weg aus nach hinten angeordnet um einen begehbaren Raum zu schaffen.

René Philippe, Mai 2010

Verwitterung

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Die Skulptur nach 4 Jahren mit Verwitterungs- Spuren.